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veröffentlicht am 11.01.2012
Soviel ist klar: IPv6 wird in den kommenden Jahren schrittweise IPv4 ablösen. Auf dem Weg dahin gibt es viele Stolpersteine und Probleme, die man nur mittels fundierter Kenntnis des Protokolls lösen kann. Dieses Seminar vermittelt die notwendige Basis, IPv6 erfolgreich einführen und betreiben zu können.
IPv6 bedeutet in vielen Fällen: Back to the Basics!
Netzwerker, IT-Administratoren, Programmierer und Verantwortliche haben sich in den letzten Jahren daran gewöhnt, dass IP funktioniert. Es war das meist über allem schwebende Protokoll, dass verlässlich seine Arbeit tat. Wenn etwas nicht funktionierte, war es in den seltensten Fällen ein IP Protokoll- oder Implementationsfehler.
Kein Wunder: bald über 30 Jahre ist IPv4 alt. Seine Fehler und Schwächen sind bekannt und entweder ausgemerzt und seine Unzulänglichkeiten durch geschickte Programmierung abgefangen. Fehler in IP-Stacks gibt es nur dort, wo jemand nicht auf Routinebibliotheken zurückgreift. Protokollanalyse war nur etwas für unverbesserliche Hardliner.
Doch jetzt kommt IPv6. Wer schon mal versucht hat ein IPv6 Netz auf zu setzen, weiß: verlässliche Informationen gibt es kaum. Wer Fehler sucht, muss RFCs lesen und ernsthaft Protokollanalyse betreiben.
Dieses Seminar füllt die Lücke, die heute zwischen zu vielen Informationen (RFCs) und zu wenigen (Wikipedia) klafft. Es schafft die Voraussetzung, Fehler in einem IPv6 oder IPv6+IPv4 Netzwerk zu erkennen und - wenn möglich - zu beheben.
Dazu wird das IP Protokoll unter die Lupe genommen, IPv6 Adressen auf ihre spezifischen Funktionen und Merkmale hin untersucht und wesentliche Mechanismen wie SLAAC detailliert vorgestellt.
Zusätzlich werden die Vor- und Nachteile verschiedener Designlösungen diskutiert.
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veröffentlicht am 18.05.2012
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